Sonntag, 07. Oktober 2018

Dezimierte Wölfe unterliegen im Derby

Auf dieses Spiel hatten sich Mannschaften und Fans beider Mannschaften gefreut: Nach zwei Jahren Pause fand endlich wieder das Derby zwischen den Rappenauer Wölfen und der Mannschaft aus Bad Wimpfen statt, welche zwischenzeitlich mit dem TSV Biberach fusioniert ist.

Kurzfristig musste der Trainer der Wölfe auf den einzigen Linkshänder im Rückraum, Dominik Faulhammer, aufgrund eines Bandscheibenvorfalls verzichten. Dafür konnten die Wölfe wieder auf die Treffsicherheit ihres zweiten Rückraumschützen Sebastian Bischoff zurückgreifen, welcher dank einer speziellen Schiene trotz eines Innen- und Außenbandrisses wieder einsatzklar war. Auf der anderen Seite hatte der Gästetrainer die Qual der Wahl, war mit einem 20-Mann-Kader angereist, sodass zu Spielbeginn sogar einige Spieler auf der Tribüne Platz nehmen mussten.

Zu Beginn des Spiels standen vor allem die Torhüter beider Mannschaften im Mittelpunkt. Valentin Böttcher mit zwei gehaltenen Siebenmetern und Rouven Mylius mit guten Szenen sorgten dafür, dass der erste Treffer erst nach sechs Minuten fiel. Nach einer Viertelstunde sah sich der Gästetrainer zur Auszeit gezwungen, da dieser mit der Angriffsleistung seiner Mannschaft, die zu einem großen Teil auch aus ehemaligen Bezirksligaspielern besteht überhaupt nicht einverstanden war. Die Wölfe agierten in der Abwehr aggresiv, aber fair und wenn doch einmal ein Ball den Weg durch die Abwehr fand, war dieser meist die Beute des an diesem Tag vor allem in der ersten Halbzeit glänzend aufgelegten Valentin Böttcher im Tor der Wölfe. So dauerte es dann bis zur 28. Minute, ehe die Stauferstädter das erste mal wieder den Ausgleich zum 10:10 erzielen konnten. Doch mit zwei schnell vorgetragenen Angriffen konnten die Wölfe zur Halbzeit einen 12:10-Halbzeitstand bejubeln.

In der Pause redete der Wölfetrainer seiner Mannschaft ins Gewissen, dass man heute eine große Chance habe, den Tabellenführer zu ärgern. Bis zur 38. Minute konnte man die Zwei-Tore-Führung der Halbzeit noch halten. Doch dann Brachte der Gästetrainer seinen zweiten Torhüter und im Spiel der Wölfe kam es zu einem unerklärlichen Bruch. Einfache Ballverluste, überhastet abgeschlossene Angriffe und ein ebenfalls gut aufgelegter Ersatztorhüter der Stauferstädter sorgten dafür dass die Rappenauer Wölfe in der Folge siebzehn Minuten nicht einen einzigen Treffer erzielen konnten(!), dafür aber viele einfache Kontertore kassierten, sodass aus einer 17:15-Führung ein 17:27-Rückstand wurde. Erst Sebastian Bischoff ließ den Knoten nach 55 Minuten wieder platzen, allerdings natürlich viel zu spät. So standen die Wölfe nach dem Abpfiff erneut mit leeren Händen und einer deutlichen 20:32-Niederlage mit hängenden Köpfen auf der Platte.

Allerdings konnte man positiv sehen, dass trotz dem dezimierten Kader der Wimpfener Mannschaft fast 40 Minuten super Paroli geboten werden konnte. Mit einem größeren Kader und etwas mehr Präzision in der zweiten Hälfte im Abschluss wäre gegen den Tabellenführer sicherlich mehr zu holen gewesen. Nun steht man nach drei Niederlagen aus den ersten drei Saisonspielen mit 0:6 Punkten am Tabellenende und sollte nun schleunigst mit dem Punktesammeln beginnen, um nicht frühzeitig in der Saison in akute Abstiegsnot zu geraten.
Wenn man aber an die heutige Leistung anknüpfen kann, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man die ersten Punkte holt.

  • Begegnung: Rappenauer Wölfe - HSG Bad Wimpfen/Biberach 2 20:32 (12:10)
  • Aufstellung: Valentin Böttcher, Thomas Schwing (beide Tor), Sebastian Bischoff (6), Sebastian Heisig (6), Sören Birkert (3), Alexander Kuhn (3), Daniel Pfander (1), Sascha Bühler (1), Michael Lehmann, Florian Kubosch, Jan-Hendrik Bauer
  • Schiedsrichter: Jonas Pfauser (SV Heilbronn am Leinbach)
  • Zuschauer: 175

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