Freitag, 06. März 2020

Wölfe patzen beim Tabellenvorletzten


Nachdem die Verfolger der Rappenauer Wölfe allesamt ihre Spiele verloren hatten, wäre dies die   Chance gewesen, den zweiten Tabellenplatz kurz vor Ende der Saison weiter zu festigen. Nach dem deutlichen 38:27 – Hinspielerfolg rechneten sich die Rappenauer dafür auch gute Chancen aus. In der ungeliebten Harzfestung in Oedheim blieben die Punkte aber in den Händen der Heimmannschaft kleben. Nach einer intensiven Begegnung mussten sich die Rappenauer Wölfe mit 21:20 (12:10) geschlagen geben.
Bereits in den vergangenen Jahren war man nie wirklich glücklich in Oedheim geworden. Harz am Ball ist auch in der Kreisliga A fast überall gern gesehen, ein Ball am Harz ist allerdings eine andere Liga – und für die Rappenauer Wölfe eine Spur zu viel.Während in den Anfangsminuten die Wölfe noch mit dem Ball einigermaßen zurecht kamen und schnell mit 1:3 in Führung lagen, verlagerte sich das Harz – zu – Ball – Verhältnis mit fortschreitender immer mehr in Richtung des Harzes. In der Folge leisteten sich die Wölfe einige leichte Ballverluste, sodass die Heimmannschaft durch schnelle Tempogegenstöße wieder auf 7:7 herankamen, ehe Wölfetrainer Jerkovic an die Seitenlinie zum Timeout bat.Er monierte die fahrlässige Chancenverwertung und die mangelnde Bewegung im Angriffsspiel, mit der Abwehr konnte man zu diesem Zeitpunkt insgesamt zufrieden sein.Jedoch konnten die Wölfe das Gesagte nur teilweise umsetzen sodass zum Halbzeitpfiff eine 12:10-Führung der Hausherren zu Buche stand, ehe Sebastian Heisig einen Freiwurf nach dem Halbzeitpfiff direkt ins Eck verwandelte, sodass beim Stande von 12:11 die Seiten getauscht wurden.In der zweiten Halbzeit wurde von Beginn an der Toptorschütze der Degmarner Mannschaft, der  sieben seiner acht und somit sechzig Prozent aller Tore seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit und fast fünfzig Prozent aller Degmarner Tore insgesamt machte, vom ehemaligen Degmarner Spieler auf Rappenauer Seite, Mathias Gönnenwein in kurze Manndeckung genommen, sodass dieser meist zum „zuschauen“ verdammt war. So konnten die Wölfe beim 15:17 nach 42 Minuten nochmals mit zwei Toren in Führung gehen, ehe die Heimmannschaft durch drei leichte Ballverluste der Wölfe innerhalb kurzer Zeit wieder mit einem Tor in Führung gehen konnten.Sebastian Bischoff konnte zwar nach einer erneuten Auszeit auf Rappenauer Seite zwar nochmal auf 18:18 ausgleichen, dann aber brachte eine Zeitstrafe für die Wölfe die Vorentscheidung und acht Minuten vor Spielende die entscheidende Drei-Tore-Führung für die Heimmannschaft, die die Wölfe nur noch durch zwei Tore der beiden besten Schützen der Rappenauer an diesem Tag auf ein Tor Rückstand verkürzen konnten.Drei Sekunden vor dem Ende wurde der letzte Wurf der Rappenauer Wölfe vom Keeper der Heimmnanschaft pariert und die Niederlage war besiegelt. Mit hängenden Köpfen mussten die Wölfe der Heimmannschaft zum Sieg gratulieren.Trotz der Niederlage muss an diesem Spiel vor allem die Abwehr und hier Torhüter Valentin Böttcher positiv erwähnt werden, der trotz einer Verletzung am linken Daumen über die gesamte Spielzeit mehrere Siebenmeter und dutzende weitere hundertprozentige Torchancen der Hausherren vereitelte und mit einer Quote von über 50% gehaltender Bälle die Rappenauer Wölfe die ganze Zeit im Spiel hielt.Außerdem möchte sich die Mannschaft auf diesem Wege beim wirklich tollen Rappenauer Publikum bedanken, welches zahlreich mit nach Oedheim gereist war und die Wölfe über die gesamte Spielzeit lautstark unterstützte. Vielen Dank dafür!Jetzt sind es für die Wölfe noch drei Spiele, in denen es um wichtige Punkte geht, zumindest den zweiten Tabellenplatz zu behalten und somit eine insgesamt doch erfolgreich verlaufene Saison zu beenden. Nächste Woche geht es in Bad Rappenau gegen den TSB Horkheim, mit denen man nach dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hat.

  • Begegnung: SG Degmarn/Oedheim - Rappenauer Wölfe 21:20 (12:11)
  • Aufstellung: Valentin Böttcher, Thomas Schwing (beide Tor), Sebastian Bischoff (8), Sebastian Heisig (4), Mathias Gönnenwein (3), Dominik Faulhammer (3), Daniel Pfander (1), Sascha Bühler, Albert Wolay, Michael Maisch
  • Schiedsrichter: Schambach (SG Gundelsheim)
  • Zuschauer: 25
  • Gelbe Karten: SG 2 - Wölfe 2
  • Zeitstrafe: SG 0 - Wölfe 2
  • Rote Karten: Fehlanzeige

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